Ausgabe vom - Gesundheit

Ursachen- statt Symptombehandlung

Dr. Florian Brückner über chronische Schmerzsyndrome

fb. Eine Frau, Mitte Fünfzig, hat chronische Kopfschmerzen. Neurologisch und auch im Kernspin ist nichts zu finden. Die hilflose Schlussdiagnose nach 6 Monaten Kopfschmerzabklärung lautet psychosomatische Spannungskopfschmerzen. Das will die Patientin nicht hinnehmen. Sie wendet sich an Dr. Florian Brückner.

In der ausführlichen Krankengeschichte berichtet sie, vor Beginn der Kopfschmerzen 2 Monate lang Schulterschmerzen gehabt zu haben. Bei der Untersuchung ist die Schulter schmerzfrei aber eingeschränkt beweglich, was zu Ausgleichsbewegungen und Verspannung der Schulternackenmuskulatur führte. Über Muskelpunkte und Wirbelblockierungen ließen sich die Kopfschmerzen reproduzieren. Nach chirotherapeutisch/osteopathischer Mobilisation der Schulterkapsel und Muskulatur sowie gezielter Wirbeldeblockierung verschwanden die Kopfschmerzen.

Oft führen alte, teilweise nicht mehr erinnerliche Verletzungen oder schmerzlose Bewegungseinschränkungen eines Gelenkes zu kompensatorischer Überlastung der angrenzenden Gelenke und der sie stabilisierenden Muskulatur. Es bilden sich sogenannte Funktionskettenstörungen, die am Ende Schmerzen fernab der Ursache auslösen.

Auch Zähne, Augen, Nasennebenhöhlen, Darmflorastörungen, Ernährungsfehler, Stress oder Störungen des Säure-Basenhaushaltes können solche Funktionsketten auslösen und zu entsprechenden Beschwerdebildern führen.

Durch ganzheitliche Anamneseerhebung und Untersuchung der entsprechenden Funktionsketten lassen sich solche Störungen oft aufdecken und mit Hilfe der Chirotherapie/osteopathischen Medizin oder Naturheilverfahren an den Ursachen erfolgreich behandeln.

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