Ausgabe vom - Expertenrat

Glückliche Arbeitsplätze

SeniorenWohnen Ludwigsfeld

Wertschätzung, interessante Tätigkeit und gutes Betriebsklima: Das sind nach einer Studie der Online Jobplattform StepStone die drei wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass man an seinem Arbeitsplatz glücklich ist. Wie funktioniert das in der Praxis? Die Lebensfreude hat dazu einige Mitarbeiter des SeniorenWohnen Ludwigsfeld befragt.

Das Angebotsteam
hs. Edyta Klasik und Sonja Oesterle werden dem Lebensfreude-Redakteur vorgestellt als das Team, das für die Angebote zuständig ist. Der Redakteur wundert sich, wie man inmitten einer Vielzahl fertiger oder halbfertiger Adventskränze vernünftige Preisangebote schreiben und abgeben will und wofür diese eigentlich sein sollen. Bis er begreift, dass mit „Angeboten“ die Freizeitaktivitäten gemeint sind, welche den Bewohnern angeboten werden. Dazu gehört beispielsweise ein Weihnachtsbasar, für den die Adventskranzproduktion gerade auf Hochtouren läuft. Er findet statt am Samstag, den 24. November 2018 von 12 bis etwa 17 Uhr, und auch Außenstehende sind herzlich eingeladen.

„Werden Sie und Ihre Arbeit geschätzt und geachtet?“, lautet die erste Frage an das Angebotsteam. Die Antwort: ein klares „Ja“. Edyta Kasik und Sonja Oesterle begründen es unter anderem damit, dass sie bei Fragen und Veränderungen immer zu Rate gezogen werden. Außerdem können sie mit ihren Vorgesetzten offen reden und „alles durchdiskutieren“. Und wie steht es um die Wertschätzung durch die Bewohner? Die freuen sich sehr über die Aktivitäten - vom Weihnachtsmarktbesuch bis hin zum gemeinsamen Zeitunglesen. Da kommen die Teilnehmer meist schon eine Stunde früher und warten, dass es endlich losgeht.
Daraus ergibt sich weitgehend schon die Antwort auf die Frage nach dem zweiten Glücksfaktor: „Ja, unsere Tätigkeit ist sehr interessant.“

Bleibt noch das dritte Kriterium, das Betriebsklima: Es ist im Team gut, im Haus gut, und die Einrichtungsleitung lässt eigentlich nichts unversucht, damit es auch so bleibt. So werden die Mitarbeiter beispielsweise an den vier Freitagen vor Weihnachten zu einem Frühstücksbuffet eingeladen.

Der stellvertretende Wohnbereichsleiter
Raphael Windeisen kam auf Empfehlung seiner Freundin zum SeniorenWohnen Ludwigsfeld. Sie ist für diese Einrichtung im ambulanten Pflegedienst tätig, er arbeitet als stellvertretender Wohnbereichsleiter. Die Achtung seiner Vorgesetzten spürt er „auf jeden Fall“. Es wird einem viel Vertrauen entgegengebracht, das lässt einen gestärkt in den Tag gehen. Und bei Problemen diskutiert man im SeniorenWohnen Ludwigsfeld nicht lange über Fehler und Verursacher, sondern sucht gleich nach Lösungen. Die Bewohner bestehen fast ausschließlich aus „normalen, netten Menschen“, welche die Arbeit ihres Betreuungspersonals zu schätzen wissen.

Die Tätigkeit ist sehr interessant. Denn kein Tag wird so wie der vorherige. Raphael Windeisen stößt immer wieder auf etwas, was er noch nie erlebt hat. So muss er flexibel bleiben, das macht das Ganze spannend.
Entspannt hingegen ist die Stimmung, die auf der Station und im ganzen Haus herrscht. Es wird Wert gelegt auf Ausgleich und ein gutes Betriebsklima.  Das zeigt sich auch an der sogenannten Überlappungszeit: Die Mittagsschicht beginnt rund eine Stunde früher, bevor die Frühschicht endet. So haben die Mitarbeiter der ersten Schicht noch Zeit, Unerledigtes aufzuarbeiten. Das hat Raphael Windeisen, der natürlich schon in anderen Einrichtungen gearbeitet hat, noch nirgendwo erlebt. „Ich habe hier das beruhigende Gefühl, dass ich alle Aufgaben erledigen kann.“

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