Ausgabe vom 29. April 2017 - Bauen & Wohnen

Auf Wassers Spuren

Ralph Hartmann Leckortung

hs. Im Sommer will man draußen sitzen, ohne in der Sonne zu schwitzen oder bei jedem Regentropfen gleich ins Haus flüchten zu müssen. Deswegen wünschen sich viele Haus- und Wohnungsbesitzer eine Markise für die Terrasse oder den Balkon. Dabei ist - erklärt Patrick Baumgart von BaumgartRaumgestaltung - vor allem auf zwei Kriterien zu achten: Größe und Stabilität. Je größer die Markise ist, desto mehr Platz schafft sie für ein schönes „Draußen-Wohnzimmer“. Sie bietet dann aber auch mehr Angriffsfläche für Wind und Regen.  Diesen Zielkonflikt löst ein Markisenfabrikat - die Panomar von Reflexa - vor allem durch einen „Trick“: Die Panomar ist für ihren Besitzer sehr groß, aber für Wind und Regen ganz klein und damit stabil. Wie funktioniert das? Die Panomar erreicht eine Breite von 7 Meter und lässt sich auf 4,6 Meter ausfahren. Sie deckt dann etwa 32 Quadratmeter ab. Unter ihr haben also große Festtafeln oder ganze Bars Platz. Aber sie besteht nicht aus einer einzigen oder aus mehreren Teilen zusammen genähten Stoffbahn, die wie ein großes Segel alle Windstöße oder Regenmassen sammelt. Vielmehr verwendet sie mehrere separate Stoffbahnen, die nicht miteinander vernäht sind.  Wind und Regen haben also keine große Angriffsfläche, auf der sie sich geballt austoben können.
Sollte dies einmal nicht der Fall sein, kann Ralph Hartmann aus Blaustein helfen. Er betreibt nämlich Leckortung. Das heißt, er spürt undichte Stellen dort auf, wo man sie schwer erkennt: in Wänden und Decken. Dabei sind die Lecks oft nicht größer als ein Stecknadelkopf.  Um sie zu finden, bedarf es also sehr  ausgefeilter Verfahren.
Dazu gehört die Thermografie. Sie eignet sich vor allem bei Warmwasser- und Heizungsleitungen. Eine Infrarotkamera zeichnet auf, wo welche Wärmestrahlen abgegeben werden. Lecks verraten sich dann dadurch, dass sie erhöht Wärme abstrahlen.
Bei einem anderen Verfahren, bei der Gasdetektion, lässt man das Wasser aus dem Rohrleitungssystem ab. Dieses wird dann mit Gas befüllt. Ein feines Messgerät „erschnüffelt“ nun, wo verstärkt Gas austritt. Und dort muss das Leck sein.
Hat Ralph Hartmann die undichte Stelle aufgespürt, so legt er sie sehr behutsam - „zerstörungsarm“ - frei. Nun kann man den Schaden beheben und so dafür sorgen, dass alles schön dicht ist.


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