Ausgabe vom 26. September 2015 - Bauen & Wohnen

Wasser will fließen

Jochen Schneider über Trinkwasserinstallationen

Und je mehr man ihm seinen Willen lässt, desto bekömmlicher ist es.

hs. Steht Wasser hingegen länger in den Leitungen, können sich Keime und Bakterien bilden, womöglich sogar Legionellen. Die Kunden der Jakob Schneider GmbH erhalten deshalb ein umfassendes Merkblatt.

Es erklärt, wie man seine Trinkwasseranlage hygienisch betreiben und instandhalten kann. Jochen Schneider - Inhaber des Spezialisten für Sanitär- und Heizungstechnik - nennt einige der Empfehlungen:

Temperatur

 

  • Keime und Bakterien gedeihen im Bereich von etwa 25 bis 50 Grad Celsius.
  • Deswegen sollte sich Kaltwasser nicht über 25 Grad erwärmen.
  • Die korrekte Temperatur des Warmwasser beträgt am Austritt des Wasserbereiters mindestens 60 Grad und im Zirkulationssystem mindestens 55 Grad.

Bewegung
Wie behält das Wasser die gewünschten Temperaturen? Indem es sich nicht lange in den Leitungen erwärmen oder abkühlen kann, sondern in Bewegung bleibt, gleich verwendet wird. Man sollte deshalb seine Trinkwasseranlage kontinuierlich benutzen, und zwar überall. Das gilt selbst für die Dusche im Gästebad.

Betriebsunterbrechungen
War die Trinkwasserinstallation länger als drei Tage nicht im Einsatz, öffnet man am besten alle Armaturen und lässt das Wasser etwa eine Minute laufen.

Unbedenkliches Material
Das Umweltbundesamt hat Leitlinien und Empfehlungen erlassen, welches Material mit Trinkwasser in Kontakt treten darf. Jochen Schneider orientiert sich strikt an dieser „UBA-Liste“.

Wartung
Mindestens einmal im Jahr sollte die Trinkwasseranlage durch einen Fachbetrieb gewartet werden. Zur Wartung gehören beispielsweise die regelmäßige Reinigung der Warmwasserbereiter, der Filter, der Duschköpfe und der Perlatoren an den Wasserhähnen.

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