Ausgabe vom 18. September 2021 - Geniessen & Erleben

Darf es ein Teller Liebe sein?

15 Jahre Gasthof Börslinger Hof - Regionale Küche mit Herz - Verstärkung gesucht

„Ja klar, machen wir gerne!“ … „Sie haben Allergien? Wir sind darauf spezialisiert, Sie finden bestimmt das passende auf der Karte.“ … „Ein runder Geburtstag mit 80 Personen? Ja natürlich decken wir die Tische mit Liebe zum Detail passend ein. Darf es etwas Besonderes fürs Büffet sein oder lieber klassisch?“ ...

ma. Wer im Börslinger Hof den Inhabern Sascha und Anja Holzwarth bei den Kundengesprächen lauscht, der wird viele solcher Aussagen hören. Von den Gästen hört man vor allem: „Es war superlecker, vielen Dank!“ und „Danke für die vielen kleinen Details und Eure Aufmerksamkeit, es war unvergesslich!“
Seit 15 Jahren führt das Ehepaar gemeinsam den Börslinger Hof, davor sind sie zusammen über die Weltmeere gekreuzt und haben die Gästebetreuung perfektioniert. Die Liebe dazu, Gastgeber zu sein, merken die Gäste überall. Wenn Sascha Holzwarth seinen Lavagrill anwirft, dann funkeln seine Augen vor Freude über jedes perfekt gegrillte Steak, während Anja Holzwarth sich mit ganzem Herzblut dem Service und den vielen Kleinigkeiten, wie dem netten Gruß in der Frühstücksbox oder den Ideen fürs Frühstücksbuffet, widmet. Nur mit Lob tun sich die beiden schwer. Der Blick in die Bewertungen spricht zwar eine deutliche Sprache, doch beide betonen, dass sie ein ganz bodenständiger Gasthof seien. Ja, sie haben sich in den 15 Jahren zu einer 3 Löwenauszeichnung hochgearbeitet, was bedeutet, dass 90 % aller Produkte aus der Region kommen und was die höchste Auszeichnung ist, die der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg zu vergeben hat, aber ansonsten ist der Börslinger Hof „ganz normal“. Auch täglich über 600 Kindergartenessen mit allen Sonderwünschen zu kochen und auszuliefern, ist für das Börslinger Hof Team ganz normal.
Leider ebenfalls ganz normal ist die Personalnot. „Es muss doch Menschen geben, die uns beim Ausliefern des Kindergartencaterings unterstützen. Nur zwei Stunden am Tag und die „Raubtiere“ in den Kindergärten zu „füttern“ macht doch Spaß, hört man Anja Holzwarth immer wieder zu ihrem Sascha sagen. Aber vielleicht gibt es ja eine/n Leser/in, der/die Lust hat oder jemand kennt, der in diesem tollen Team arbeiten möchte. Unterstützung wird vor allem auch im Service gesucht!

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