Das Handwerk „menschelt“ auch in Zukunft
Uwe Bärtele, Bärtele Ausbau & Fassade
ib. Während KI Bürojobs radikal verändert oder ersetzt, erweitert sie im Handwerk lediglich den Werkzeugkoffer.
Handwerkliche Berufe sind systemrelevant und unverzichtbar für die aktuellen und künftigen Herausforderungen. Zwar kann KI auch im Handwerk unterstützen – etwa bei Angeboten, Materialplanung, Dokumentation oder Kundenkommunikation -, doch die eigentliche Arbeit bleibt in vielen Gewerken schwer automatisierbar. Wer eine undichte Leitung repariert, eine Wand verputzt, ein Dach saniert oder eine Maßanfertigung einpasst, arbeitet unter ständig wechselnden Bedingungen: kein Einsatzort gleicht dem anderen, Materialien reagieren unterschiedlich, und oft braucht es Erfahrung, Fingerspitzengefühl und spontane Problemlösung.
Genau diese Kombination aus Wahrnehmung, handwerklicher Geschicklichkeit und Anpassung an unvorhersehbare Situationen gilt in der Forschung weiterhin als große Hürde für KI und Robotik.
Hinzu kommt das Bedürfnis nach sozialem Miteinander in einer sich verändernden Arbeitswelt. Egal ob im Kundenkontakt oder in der Zusammenarbeit unter Kolleginnen und Kollegen sowie Gewerken – das Handwerk basiert auch in Zukunft auf menschlicher Begegnung.
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Michael Strobel, STROBEL Energieberatung





















