Friedlichere Bären
Erfreuliches
hs. Mit Bären ist nicht gut Kirschen essen. Das haben in den vergangenen Jahren einige Jogger und Wanderer leidvoll erfahren. Doch es gibt auch ein Beispiel, dass das Verhältnis zwischen Mensch und Bär immer friedlicher werden kann.
Und dieses Beispiel ist der Marsische Braunbär, der "Ursus arctos marsicanus". Darüber berichtet eine Studie, die kürzlich im Journal "Molecular Biology and Evolution" veröffentlicht wurde. Von der Bären-Unterart existiert noch eine Population, und zwar in den Abruzzen. Seit etwa 2000 bis 3000 Jahren lebt sie dort, weitgehend isoliert, also ohne Kontakt zu anderen Bärenpopulationen. Dafür befanden sich in der Nähe Siedlungen. Und die Menschen - so stellten die Forscher fest - erlegten häufig die aggressiveren Bären. Übrig blieben die scheuen, zurückhaltenderen Tiere, die sich eifrig fortpflanzten. Dank dieser genetischen Auslese wurden die Bären immer kleiner und friedlicher.
Bilder als "i-Tüpfelchen"
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