Ausgabe vom 18. Februar 2017 - Besser Leben

Gene als Chance

Lange Zeit glaubte man, wenn die Gene des Menschen entschlüsselt seien, dann hätte man den Schlüssel zur Heilung vieler Krankheiten gefunden. Dieser Wunsch hat sich leider nicht erfüllt. Das menschliche Genom ist weitgehend entschlüsselt, und wir suchen weiter nach Antworten auf Fragen wie: Warum bekommt bei eineiigen Zwillingen der eine Diabetes und der andere nicht, obwohl sie exakt das gleiche Genom haben? Was ist die Ursache dafür, dass ein bestimmtes Gen aktiv wird? Welchen Einfluss haben Umweltfaktoren auf die Aktivität der Gene? Diese Fragen führen uns in die spannende Welt der Gene und der Epigenetik ... und zu dem gerade erschienenen Buch „Gene als Chance“ von Susanne Weikl. Die NeuUlmerin ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und Lehrerin der hawaiianischen Lehre Huna. In der Lebensfreude berichtet sie aus ihrem neuen Werk und darüber, wie groß unser Einfluss auf die Aktivität unserer Gene sein kann.

sw. Wissenschaftlichen Erklärungen, was Gene sind und wie sie reagieren, helfen uns nicht weiter, weil wir keine Wissenschaftler sind. Das ist der Grund, warum Gene für uns etwas Abstraktes sind und wir im Allgemeinen nur wenig darüber wissen. Deshalb gibt es hier eine praxisnahe Schilderung.
Versetzen Sie sich in die Rolle von Renate, und erleben Sie unseren Dialog:
Renate, 50 Jahre alt, erzählte mir am Ende unserer Behandlung, dass bei ihr eine Schwäche am Sehnerv und der schleichende Beginn von Osteoporose festgestellt wurden. Diese Diagnosen hatten sie sehr mitgenommen. Jetzt stünde ihr das gleiche Schicksal bevor wie ihren Eltern. Ihr Vater hatte die gleiche Sehschwäche, und ihre Mutter litt an Osteoporose. Sie hätte sich nun damit abgefunden, würde noch besser auf ihre Ernährung achten und sich ihrem genetischen Schicksal beugen. Renate schaute mich hilfesuchend an, als sie meinte: „Was kann man da schon machen? Der Arzt meinte auch, dass sei genetisch bedingt.“
Susanne: „Stelle dir einfach einmal für einen Moment vor, du könntest darauf Einfluss nehmen, es zum Stillstand bringen oder die Entwicklung verlangsamen. Stelle dir vor, du hättest Einfluss auf deine Gene. Wie würde sich das anfühlen?“
Renate: „Das wäre wie im Märchen, zu schön, um wahr zu sein. Wenn das möglich wäre, würde ich sofort damit beginnen.“
Susanne: „Das kannst du tatsächlich. Das ist kein Märchen. Du hast Einfluss darauf, was deine Gene tun. Ich kann dir zeigen, wie du vorgehen kannst.“

Gene als Chance

Wie können wir mehr Einfluss auf die Aktivität unserer Gene nehmen? Das beschreibt die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Huna-Lehrerin Susanne Weikl in ihrem neuen Buch „Gene als Chance“.

sw. Ich sagte zu Renate „Du hast Einfluss darauf, was deine Gene tun. Ich kann dir zeigen, wie du vorgehen kannst.“
Renate betrachtete mich mit einer Mischung aus Hoffnung und Zweifel und ließ meine Worte auf sich wirken. Später hat sie mir erzählt, dass sie die nächsten Tage hin- und hergerissen war zwischen den Gedanken: „Mach dir bloß keine Hoffnung, nimm es an, wie es ist.“ und „Wenn ich tatsächlich Einfluss hätte, dann bräuchte ich keine stärkere Brille und könnte noch lange meinem Bewegungsdrang nachgeben. Ich kann doch nur gewinnen, wenn ich es ausprobiere.“
Schließlich erinnerte sie sich an meine Worte: „Alles, was du dir vorstellen kannst, ist möglich!“ Damit begann für Renate das Abenteuer der Steuerung ihrer Gene.
Haben Sie bisher auch wie Renate gedacht, dass Ihr Erbgut Ihr Schicksal ist und Sie keine Möglichkeit haben, darauf Einfluss zu nehmen? Sie müssen sich damit abfinden?
Dann haben Sie falsch gedacht. Jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde steuern Sie Ihre Gene. Unbewusst beeinflussen Sie, warum Sie die Krampfadern des Vaters oder bei schwülem Wetter so dicke Beine wie Ihre Oma haben. Das Wissen über diesen Mechanismus öffnet Ihnen ein Feld an Möglichkeiten, um auf gesündere Weise und vor allem mit mehr Bewusstheit die Steuerung Ihrer Gene zu übernehmen.
Wir alle tun mehr oder weniger regelmäßig etwas für unsere Gesundheit, essen vernünftig, bewegen uns und informieren uns. Das ist eine Möglichkeit der Einflussnahme. Sich darüber bewusst zu sein, wie wir durch unsere Gedanken, Einstellungen, Gefühle und Handlungen die Aktivität der Gene beeinflussen, ist ein neuer, effektiverer Wege zu mehr Gesundheit.

Die Welt der Epigenetik

Seit vielen Jahren arbeite ich als Heilerin mit Menschen an genetischen Themen. Mein Ansatz war schon immer, dass wir Einfluss auf die Gene haben und dass sich mit jeder Heilung unsere Genaktivität verändert. Diese Aussage wurde oft mit einem zweifelnden Gesichtsausdruck zur Kenntnis genommen. Doch bei vielen Klienten von ihnen hat sich trotz anfänglicher Skepsis nach unserer Arbeit viel Positives getan.
Im Rahmen der Recherchen zu meinem neuen Buch „Gene als Chance“ öffnete sich mir die Welt der Epigenetik. Hier fand ich äußerst hilfreiche Erkenntnisse, die den wissenschaftlichen Hintergrund lieferten für meine schon lange bestehende Sichtweise, dass wir Einfluss auf die Aktivität unsere Gene haben.
Gene haben. Die Epigenetik ist ein junger Forschungszweig der Biologie und beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Genen und Umwelt. Was prägt uns stärker: Gene oder Umwelt? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Gene und Umwelt beeinflussen sich gegenseitig. Unsere Gene sind unsere Grundausstattung, und unser Lebensumfeld und vor allem unsere Reaktion darauf haben großen Einfluss, in welcher Weise wir diese genetische Grundausstattung benutzen.
Wir Menschen haben seit Anbeginn Mechanismen entwickelt, uns anzupassen. Unser Erbgut ist starr, doch in der Benutzung dieses Erbgutes sind wir flexibel. Dafür hat uns die Natur mit kleinen chemischen Schaltern ausgestattet, die darüber entscheiden, welches Gen in welchem Maße aktiv ist. Diese Schalter nennt man Epigenome und auf diese Schalter haben wir Einfluss, wir können sie ein- und ausschalten oder regulieren.
Wir sind also keineswegs in einem starren Genkorsett gefangen.
Im Gegenteil: Wir haben sogar die Verantwortung, dieses Korsett an unsere Bedürfnisse anzupassen. Dann engt es uns nicht mehr ein, sondern wird zu einer Stütze und einer Quelle unserer Wohlergehen und schenkt uns Freiheit.
Freiheit ist kein Traum, im Gegenteil, sie ist gelebte Heilung!

Übung

In Ihrem Erbgut steckt großes Potenzial für ein gesundes und langes Leben. Führen Sie dieses Ritual mit einer konkreten Zielsetzung aus, was sie heilen möchten.
Setzen Sie sich gemütlich und entspannt hin, schließen Sie die Augen. und nehmen Sie einige tiefe Atemzüge. Dann stellen Sie sich vor, vor Ihnen steht die große Schale Ihres Erbgutes mit unzähligen bunten Kugeln. Betrachten Sie nun diese Schale mit dem Ziel, sich hilfreiches Genpotenzial für die Heilung Ihres Anliegens zu erschließen.
Beobachten Sie, wie sich wie von Zauberhand bunte Kugeln lösen und in Ihren Körper hineinbewegen. Halten Sie dieses Bild, bis alle notwendigen Kugeln bei Ihnen sind. Freuen Sie sich über das Wohlgefühl, das Sie am Ende spüren.

Seminar „Gene als Chance“ am 7. März

Exklusiv für Leser der Lebensfreude gibt es 10 % Rabatt auf das Seminar „Gene als Chance“ am 7. März von 18 bis 20 Uhr in Neu-Ulm/ Pfuhl, Weberweg 8. Auf leicht verständliche Weise zeige ich Ihnen Möglichkeiten, wie Sie die Aktivität Ihrer Gene, ohne medizinische Vorkenntnisse, ganz bewusst beeinflussen können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.susanne-weikl.de oder 0731714772.

Dort können Sie auch das Buch „Gene als Chance“ für 14,95 € bestellen.

Weitere Infos zu dem Thema:

www.susanne-weikl.de/html/live_.html

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