Ausgabe vom 28. April 2015 - Bauen & Wohnen

Auch ein Haus muss atmen

Dipl.-Ing. Ernst Schwertberger über Lüftungssysteme

Unsere keltischen Vorfahren hatten bestimmt keine Schimmelprobleme.

kann bis zu 10 Prozent Zuschuss erhalten. Wird dagegen ein Darlehen nötig, verringert sich der ohnehin niedrige Zins noch weiter. Bernd Kuhn hat viele Kunden aus Ulm und Neu-Ulm. Deswegen will er mit einem Partner ein Gemeinschaftsbüro in Ulm eröffnen.hs. Ihre Häuser waren aus Holz. Die Fugen wurden mit Moos abgedichtet. Die Fenster waren offen oder nur mit Stoffen oder Tierfellen abgehängt. Schadstoffe, sofern es denn welche gab, konnten sich da nicht lange astauen. Heutzutage haben wir es wesentlich bequemer. Vor allem die seit der Jahrtausendwende errichteten Häuser schützen uns durch eine dichte, energiesparende Gebäudehülle. Doch dürfen sie noch ausreichend atmen? Wir können natürlich regelmäßig lüften. Das treibt aber die Heizkosten und ist ziemlich mühsam. Bei einem Niedrigenergiehaus müssten wir in der Nacht mindestens einmal aufstehen und die Fenster aufreißen. Es erginge uns wie den übermüdeten Eltern eines Babys, das nicht durchschlafen will. Deswegen empfiehlt der Energieberater Dipl.-Ing. Ernst Schwertberger eine Lüftungsanlage: Sie sorgt regelmäßig für frische Luft und behält durch einen sogenannten Wärmetauscher die Energie im Haus. Feuchtigkeit und Schadstoffe gibt sie nach außen ab.

Die dezentrale inVENTerLüftungsanlage beispielsweise lässt sich auch nachträglich einbauen. Für ca. 100 Quadratmeter Wohnfläche benötigt man vier bis fünf Geräte. Das kostet etwa 2.800 € und spart jährlich Energiekosten von rund 170 bis 340 €. Außerdem können wir nachts beruhigt durchschlafen.

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