Demokratie durch Bindung
Erfreuliches
hs. Ein kleines Kind sitzt mit der Mutter und einer fremden Person in einem Zimmer. Die Mutter verlässt den Raum. Daraufhin fängt das Kind sofort an, lauthals zu schreien. Es hört damit erst auf, als die Mutter wieder zurückkommt. Dieselbe Situation mit einem anderen Kind: Es blickt kurz der hinausgehenden Mutter nach und spielt dann ruhig weiter.
Welches Verhalten lässt auf eine bessere Entwicklung schließen? Das erste, erklärte der renommierte Psychologe Prof. Dr. Karl Heinz Brisch bei einem Vortrag zur frühkindlichen Bindung, den er am 22. Oktober 2025 in der Familien-Bildungsstätte Ulm hielt:
Das Kind hatte nämlich nämlich geschrien, weil es stark an der Mutter hängt. Und Kinder, die eine enge Bindung zu einer Bezugsperson aufbauen, haben es im Leben leichter. So können sie gut Kompromisse eingehen und sich in andere Menschen besser hineinversetzen.
Von diesen Fähigkeiten profitiert sogar die Demokratie. Denn sie lebt davon, dass Menschen Verständnis füreinander entwickeln und sich einigen können. Deshalb helfen Eltern nicht nur ihrem Kind, wenn sie eine enge Bindung zu ihm aufbauen, sondern auch dem demokratischen Gemeinwesen.
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