Spazieren hilft bei Demenz
Erfreuliches
hs. Bewegung senkt das Risiko, dement zu werden. Sie kann sogar dann noch helfen, wenn erste Anzeichen der Krankheit auftreten. Das stellten - wie die F.A.Z. vom 5.11.2025 berichtete - Forscher des Mass-General-Brigham-Gesundheitszentrums in Boston fest, und zwar anhand von Alzheimer, einer von mehreren Arten der Demenz.
Bei Alzheimer lagert sich das Protein Beta-Amyloid im Gehirn ab. Die Forscher untersuchten nun Menschen zwischen 50 und 90 Jahren, die bereits solche Ablagerungen aufwiesen, aber sich eines gut funktionierenden Gehirns erfreuten. Sie hatten also noch keine geistigen Einschränkungen, sprich: keinen kognitiven Verfall.
Die Probanden ließen bis zu 14 Jahre lang ihre Bewegungen mit Schrittzählern messen und immer wieder ihr Gehirn scannen. Und das Ergebnis? Wenn jemand viel zu Fuß ging war, dann sammelten sich in seinem Gehirn weniger schädliche Proteine an. Wer mindestens 3.000 Schritte am Tag zu Fuß zurücklegte, konnte dadurch den kognitiven Verfall um drei Jahre verzögern. Um sieben Jahre ließen sich die geistigen Einschränkungen aufschieben, wenn der Proband täglich mehr als 5.000 Schritte machte.
Es empfiehlt sich also, auch im Alter viel zu Fuß unterwegs zu sein.



