Ausgabe vom 19. Februar 2022 - Gesundheit

Die Füße von unten ansehen

Sanitätshaus Ortho Biber - Orthopädie und Schuhtechnik für den Raum Ulm bis Biberach

Wer seine Füße frontal von unten bewundern will, muss entweder sehr gelenkig sein oder zum Sanitätshaus Ortho Biber gehen. Dort kann man seine Füße mit einer modernen 3 D-Scantechnik aufnehmen lassen und dann am Bildschirm die Fußsohlen betrachten. Orthopädieschuhtechnikermeister Gerhard Stöß analysiert diesen Anblick und alle Messwerte ganz genau. Denn mit einer guten Fußstellung lassen sich so manche Beschwerden zum Verschwinden bringen, selbst an entfernten Körperstellen wie dem Kiefergelenk oder der Halswirbelsäule.

hs. Gerhard Stöß erklärt die Bedeutung der Füße gerne am Beispiel eines Turmes aus Bauklötzen. Liegen die untersten Klötzchen schief, wird der gesamte Turm wackeln und eventuell einstürzen.
Wir Menschen stürzen zwar nicht so leicht ein, doch Fehlstellungen unserer Füße können zu Verspannungen und Schmerzen im übrigen Körper führen. Das schließt natürlich nicht aus, dass die Beschwerden sich auch dort bemerkbar machen, wo sie entstehen, nämlich im Fuß selbst.
Vor allem drei Möglichkeiten nutzt Ortho Biber, um seine Kunden wieder gut auf die Füße zu stellen:

Einlagen
Sie werden sozusagen als zweite Sohle im Schuh getragen. Dabei gibt es viele verschiedene Arten an Einlagen. Man kann sie grob in drei Gruppen einteilen:

  1. Bettende Einlagen fühlen sich eher weich an und schützen den Fuß. Sie verteilen den Druck auf die gesamte Fußfläche, damit keine Druckstellen oder Überbelastungen auftreten.
  2. Stützende Einlagen sind fester und dünner. Sie unterstützen die Fußgewölbe und werden gerne eingesetzt bei Senk- oder Spreizfüßen.
  3. Korrigierende Einlagen bestehen aus festem Material und dienen dazu, gezielt Fehlstellungen auszugleichen. Man nutzt sie ebenso bei Plattfüßen wie bei Beschwerden im Halswirbelsäulenbereich.

Schuhanpassung
Wenn der in einem Schuhgeschäft erworbene Konfektionsschuh drückt, lässt er sich passend machen. Es gibt zehn Methoden, ihn mit teilweise martialisch aussehenden Geräten so in Form zu bringen, dass ihn der Kunde gerne und gut trägt.

Orthopädische Maßschuhe
Fast eine Woche Arbeitszeit steckt in einem Paar Maßschuhe. Zunächst erstellt Gerhard Stöß von den Füßen Gipsabdrücke. Daraufhin füllt er die Gipsformen mit Schaumstoff. Die Schaumstoff-Vorlagen werden mit festem Material nachgebildet. Gerhard Stöß hat nun Modelle, welche mit den Füßen seiner Kunden exakt übereinstimmen. Und mit Hilfe dieser "Stellvertreter" fertigt er dann genau die Maßschuhe, die sitzen wie eine zweite Haut.

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